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Walther

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Alle erstellten Inhalte von Walther

  1. Hi Wilde Rose, danke für deinen kommi und das lesen. es wird dich vielleicht enttäuschen, wenn dieser "schock" am ende programm ist. dieser effekt ist teil der tradition der Shakespeare'schen sonnets. was häßlich ist, wird so bezeichnet. lg W.
  2. Hi Jimmy, man versucht sich ständig beim dichten und beim kritisieren. es gelingt bei weitem nicht immer. viel freude hier! lg W.
  3. Hi Jimmy, willkommen in der poeten-wg. dunkles thema engagiert verdichtet - aber manchmal will es mit der form nicht klappen: form (versmaß, endreim), längen (v4 könnte man löschen, ist nicht gut geraten und für die message überflüssig). glückauf bei uns!!! lg W.
  4. Vergangene Liebe, vergangenes Jahr - "Englisches" Sonett nach Shakespeare Art - Denn das ist so wie all die Vogelflüge: Sie sammeln sich, sie üben. Dann die Flucht Nach Süden. Wir aber üben Winkelzüge. Wir haben es und uns nicht mehr versucht. Das Greifen nach der Wärme geht ins Nichts, In das Erinnern, dass da Nähe wäre, In langen Schatten eines fahlen Lichts: Die Träne wird zu mehr; sie wird zur Zähre. Ich denke dich, wie ich dich lang nicht dachte, Weil du jetzt fern bist und nicht hier bei mir. Wie ich mich selbst, mein krankes Herz, verachte! Geborgen war ich, selbst im Streit, im Wir. Durchs Fenster seh ich, wie sich Stare sammeln, Wie all die Vorsätze vom Jahr vergammeln.
  5. Walther

    Zwiegespalten

    dem. lb Nachtfuchs, schließe ich mich an (das fängt schon beim titel an, das adjektiv lautet korrekt: zwiespältig). bei der form, besonders dem versmaß, kann man seine arbeit fortsetzen. glückauf dabei und herzl. willkommen! lg W.
  6. Walther

    Roter Milan

    lb René, danke für deine freundliche worte - und für das vorherige lesen. es gelingt nicht immer, aber man versucht es eben. und manchmal klappt's - auch wenn man als autor selten wirklich weiß, wann. lg W. Auch dir, liebe Wilde Rose, mein großer dank. du schreibst wunderbare naturverse, daher freut mich dein lob besonders - ohne das von René damit geringer zu schätzen. lg W.
  7. Walther

    Roter Milan

    Roter Milan Im Himmelsgrau kreist ein Milan. Er steuert Mit seinem Gabelschwanz durch eine Bö. Der Wandrer zählt die Schritte: Peu à peu Kommt er der Hütte näher. Angstbefeuert Fällt er von langem Schritt in schnellen Trab. Der Blitz reißt kurz die Regenwand zur Seite: Der Donner grollt, den er dabei befreite. Die Hütte zeichnet sich weit vorne ab, Und doch sind es gefährlich viele Tritte Auf Schlittergrund aus Matsch und glattem Stein. Der Schrei der Weihe wirft ihn aus der Mitte: Er gleitet aus und fällt. Er ist allein. Auf seinen Lippen schweigt die kleine Bitte: Mein Gott, lass es das nicht gewesen sein.
  8. für dich ja, lb SunnySunshine, für den rest der welt nicht. es hindert dich niemand daran, ohne endreime zu schreiben. lg W.
  9. hi SunnySunshine, willkommen in der poeten-wg. deinem werk hapert es an versmaß und rhythmik. wenn man ein reimgedicht vor sich hat, erwartet man, daß das auch metrisch paßt. mehr findest du hier: https://wortwuchs.net/versmass/ und hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Vers viel freude beim dichten! lg W.
  10. Walther

    Seelenwein

    ein beitrag je tag bitte! lg W.
  11. Hallo Felix, herzl. willkommen in der poeten-wg. das ist zwar in der äußeren form ein sonett, aber in der innenarchitektur nicht, da das dialoglische zwischen s1 und s2 nicht vorhanden ist und auch keine conclusio in s4 erkennbar. lg W.
  12. Hi, herzl. willkommen. ich habe nicht durchgehalten. einer der gründe: der ständige unmotivierte und grundlose wechsel zwischen jambischen und trochäischen versauftakten. und daß der spannungsbogen irgendwann in beliebigkeit und langeweile endet. lg W.
  13. Walther

    Zungentod

    Zungentod Die Worte liegen auf der Zunge, sterben Den Heldentod, indem sie sich dort wenden Und winden. So muss Vieles elend enden. Der, der sie dachte, kann dabei nichts erben, Denn nur gesagt verhindern sie Verderben Und Schuld: Sie sind auch Tat, sie nicht zu senden Ein Fehler, der den Satz beschließt. Beenden: Das Ist wie Abschied, Tod, und neue Kerben Verhornen auf der Seele, härten sie Und brechen auf, wenn Träume sie berühren. Warum man dennoch schweigt? Die Phantasie Kennt viele Gründe, die dazu verführen – Denn falscher Stolz ist nur die Parodie Von Dummheit, Furcht, Verletzlichkeit, Allüren.
  14. Hi, ein eintrag in 24 stunden. lg W.
  15. Walther

    Bahn ist Kunst

    Hi Stu, herzl. willkommen von mir. der versuch eines lustigen gedichtes über die bahn, das nur teilweise lustig ist und beim versmaß große probleme macht. da mußt du nochmal ran. lg W.
  16. Hi Alces, ein sehr schöner, gelungener text (mit ganz kleinen Fehlerchen, aber dazu später). danke vielmals dafür! lg W.
  17. Hi! Erstmal herzlich Willkommen hier. Schau über diese Zeile vielleicht nochmal drüber. Anstatt "zu Ende neigt" würde ich "dem Ende neigt" bevorzugen. Denn "zu" würde eigentlich eher passen, wenn es "zu Ende geht" heißen würde. Mit der kleinen Änderung klingt es auch runder. Ansonsten sehr schön. Lieben Gruß Yue Hallo Rebekka, herzl. willkommen. ich möchte mich meiner vorrednerin anschließen. gedichte müssen sich nicht reimen. wenn sie sich aber reimen sollen, sollten sie das auch wirklich - und auch das metrum sollte passen. um das hinzubekommen, wartet einige arbeit auf dich. lg W.
  18. Moin Zaubersee, danke vielmals für deine freundliche worte. der dichter versucht sein bestes - jedes mal aufs neue. lg W.
  19. Walther

    Melancholie, regenfad.

    Melancholie, regenfad. Der Morgen hat den Mund sehr vollgenommen. Jetzt steht er da mit seiner kurzen Hose. Es waren nur noch Reste in der Dose; Den Kaffee hat er nicht mehr hinbekommen. Die Blätter auf dem Tisch sind leer und lose. Der Plan vom Leben bleibt total verschwommen. Dem Dichter schwant nichts Gutes, und beklommen Schreibt er von Lebensangst und toter Rose. Der Himmel hat sich heute überworfen Und weint jetzt regenfad Melancholie. Er weiß doch, so gebiert man Liebe nie, Versucht, die Trauer in ein Bild zu morphen, Lebendiger und schöner noch als sie; Am Ende ist es nur ein Schuss ins Knie.
  20. Hi Zaubersee, tolle bilder, haben mir sehr gefallen. allerdings stimmt die metrik nicht so ganz. daran sollte man vielleicht noch arbeiten, um den text von gut nach sehr gut zu bekommen - wenn man es will, denn man muß es hier nicht unbedingt. im letzten vers würde ich das "weit" durch "sehr" ersetzen. der bezug zur länge einer fahrstrecke ist hier nicht schlagend. das "sehr" paßt einfach besser. lg W.
  21. Walther

    Ehre genimmt

    Hi Gino, willkommen in der poeten-wg. zum inhalt und titel wage ich keine ansicht zu äußern. lg W.
  22. Walther

    Lebenszeit

    Hi Jessi, von mir ein sehr herzl. willkommen. im prinzip schließlich ich mich Perry an, mit einer einschränkung: das versmaß bedarf einer dringenden bearbeitung. lg W.
  23. Walther

    Haartraum

    Haartraum Du weißt, wie flüchtig feuchte Träume sind! Die Frühlingswinde wohnen tief im Haar, Wo Träume sind, und mancher Traum wird wahr! Du warst ein wunderschönes kluges Kind, Die Frau, die in dir war, ist mehr als schön, Ist mehr als klug, ist mehr als feuchte Träume! Die Winterwinde schütteln nochmals Bäume, Doch aus dem Süden rauscht schon erster Föhn Heran und schiebt ein Lächeln übers Land. Ich lege mich in deine Haare, träume, So leicht wird’s mir, so wild und wunderwarm. Dein Lächeln ist ganz Kind, und mein Verstand Will das verstehn. Bevor ich’s noch versäume, Vergehe ich und nehm dich in den Arm.
  24. Walther

    Krokus Pokus

    Schön, daß du wieder auftauchst, lb Berthold, wir haben deine originellen verse vermißt. und danke für die blümchen. das dichterlein tollt auf der wortweide und hofft, das eine oder andere verschen zu finden. lg W.
  25. Walther

    Krokus Pokus

    Krokus Pokus Es schoss der Krokus in der Nacht. Da hatte ich schon den Verdacht, Es schießt noch anderes herum! Drum sind die Kerle grad so dumm, Die Mädels haben Träumeraugen, Die kaum zu klarem Blick mehr taugen: Mir schwant fast, dass die Morgenluft Ersäuft im ersten Frühlingsduft.
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