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Rabentochter

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  1. Rabentochter

    Liebe ist für alle da!

    Liebe ist für alle da! Silvester, ein Feuerwerk der Gefühle Jugendliche, unkontrollierbare Lust. Freunde werden zu Fleisch Und die Fleischeslust endet nicht beim Fondue. Ihr Rock sollte doch kurz sein! Und ihr Ausschnitt weit! Immerhin der Ausschnitt. Und der geile Blick klebt daran, Starrt auf die zarten Rundungen ihrer Brüste, Kriecht unter ihr T-Shirt, Verschlingt ihren Körper in Phantasie… Doch Blicke sind nicht genug! Er will sie anfassen, packen, aber darf nicht, traut sich nicht, weiß ja gar nicht wie… Wenigstens ein bisschen kitzeln? „Kommt, Jungs! Ihr haltet sie fest Und ich übernehm den Rest.“ Sie windet sich auf dem Boden. Es ist ja nur kitzeln, aber sie kennt die Absicht, Liest die schmutzigen Gedanken, Hat die gierigen Blicke gespürt Und fühlt die Hände, Wartet nur bis noch mehr Hemmungen fallen Und sie zu ihren Brüsten wandern. Sie sagt sie sollen aufhören. Aufhören! Aber sie lacht ja, sie hat sicher Spaß. Sie ruft um Hilfe, ihre Freunde sitzen auf dem Sofa. Ihre beste Freundin wünscht sich wohl sie würde diese Aufmerksamkeit bekommen. Ihr bester Freund wünscht sich er würde sie anfassen. Sie schlägt, tritt und kommt frei, Doch die Nacht ist noch jung, jungfräulich, unschuldig. Wie soll sie sich wehren? Eine gegen Drei! Wenn sie lacht, findet sie es sicher lustig. Sie lacht um nicht zu weinen Resigniert damit sie nicht verliert Stimmt mit ein um nicht zu leiden Hat noch nicht realisiert was passiert. “Er hat dich damals fast vergewaltigt!” Sagte der beste Freund, der beste Freund der zuschaute. Dann schaute er nicht nur zu, sondern schrieb, Wenn er betrunken war oder geil. Mit ihr konnte man es ja machen, Sie machte es ja mit jedem. Worte sind nur Worte, dachte sie, Doch sie sind Dämonen in ihrem Kopf, Schatten in ihrem Spiegel, Hemmungen in ihrer Badewanne, Worte über ihren Körper, Auch heute noch. Natürlich fühlte sie sich hilflos, ohnmächtig. Andere kontrollierten ihren Körper, Es kontrollierte ihren Geist Und sie verlor die Kontrolle über ihr Leben. Sie richtete niedergerissene Grenzen nicht wieder auf, Denn sie wusste ja nicht wo sie gewesen waren. Um nun nicht wehrlos zu erscheinen, stürmte sie ihren Feinden entgegen Und schrie: „Liebe ist für alle da!
  2. Rheingold Zwischen Klippen und Hängen, Tief in den Fluten, In Sirenen Gesängen, Alte Sagen vermuten Versunkenes Glück. Schimmernd und scheinend Goldenes Funkeln Ertränkten sie weinend, So hört man es munkeln, Gestohlenen Hort Unter Wellen und Wogen, Auf grünem Grunde. Den Helden betrogen. Der Meerfrauen Kunde Vom reinen Blut. Schillernde Schuppen Von Fafnir erzwungen. Zwischen Wellenkuppen Gold der Niblungen, In Rheines Flut. Über „Das Lied der Nibelungen“ und Wagners Oper „Der Ring der Nibelungen“.
  3. Hey Jimmy, Ich finde es sehr gut, da es so alltagsnah und beiläufig erzählt scheint, wie jeder eben an Obdachlosen vorbeigeht und sie als Teil seiner Welt normalen Umgebung empfindet, einfach sehr treffend. Und es ist schön mal was aus der Region zu lesen ;) In der dritten und der letzten Strophe holpert es beim Rhythmus ein bisschen, ansonsten finde ich auch die gleichen Reime, so als eintönige Untermalung sehr passend.
  4. Rabentochter

    Im Zug

    Im Zug Du schaust durch ein Fenster und die Welt da draußen verschwimmt mit den surrealen Spiegelungen. Die Melancholie tanzt mit der grauen Welt, still, ohne sich zu bewegen. Und du schwebst in Poesie, doch Niemand bemerkt es. Manchmal triffst du einen verträumten Blick, doch du kannst ihn nicht berühren, denn seine Seele ist so verloren wie deine. Manche schließen einen Bund mit dem Teufel, andere schenken ihre Seele der Liebe, doch du kannst immer noch denken und spreizt deine Flügel. Die Federn schweben, die Blätter fallen zur Erde, tot, doch immer noch schön. Die Stille treibt dich in den Wahnsinn und deine Stimme ist kaputt. Du erstickst fast und hast es gar nicht bemerkt, nur die Anderen halten dich mal wieder für einen Junkie, einen Psycho! Doch deine Droge ist nur die Liebe, die Anderen sind die Verrückten, Rücksichtslosen! Du kämpfst gegen das Gift der Gesellschaft. Die Menschen sind eine Krankheit, doch unsere falschen Herzen halten ihre Bekämpfung für Unrecht. Tun wir nicht jeden Tag Unrecht?
  5. Rabentochter

    Verkannt aber schnurz

    Verkannt aber schnurz Die Welt ist zu groß um Großes zu tun, Und um bei Kleinigkeiten kleinlich zu sein. Sie ist zu weit um nicht weiter zu gehen Als der eigene Horizont reicht. Man darf, um über den Tellerrand zu schauen die Lügen die einem aufgetischt werden nicht schlucken, Muss auf einem Thema rumkauen, Bis sie endlich die Wahrheit ausspucken Und dann lernen sie zu verdauen. Sonst stopfen sei einem, zäh und klebrig, den Mund und Zunge und Zähne bewegt man vergeblich, Kein Wort dringt klar und wahr heraus. Das Leben ist zu kurz um Langeweile zu haben Und um sich langwierig um Belangloses zu sorgen. Es ist zu wechselhaft um Zeit zu verschwenden Mit temporärer Meinung und Moral. Verbiegt man sich auf Biegen und Brechen, Rundet seine Ecken und Glättet ihre Kanten, Um aus dem Kreis der Gesellschaft nicht herauszustechen Oder mit dem anzuecken was sie verkannten, wenn „Besonderheit“ und „sonderbar“ „Aussondern“ entsprechen. Als anstößig aus dem Kreise verstoßen, Dreht sich die Welt immer weiter, angestoßen, Auch wenn man selbst durchdreht. Nun ist mir das Leben zu groß und die Welt zu kurz, Darum lebe ich weltlich und der Rest ist mir schnurz!
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