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Angelika

Vollmond, blau vor Kälte

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Draußen, Geliebter,

ich sehe, was ist. Mein Schreibtisch

ein Zwilling im Fensterglas.

Die Pfütze vorm Haus, Autos,

Dreckfontänen.

 

Der Regen ein Rauch

vorm Ahorngrün. Wieviel Regierungen

kamen und gingen, wieviel Kriege

ließen die Toten verrotten.

Nicht dran rütteln.

 

Du und das Zimmer hier,

das Glas Wasser, die schwarzen

Gedanken herunterzuspülen,

als wir uns liebten, als du mich fragtest:

Willst du den Mond dort oben,

Liebes?

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Hallo Angelika,

gefällt mir mal wieder gut, wie Du den Bogen vom äußerlichen ins innere Empfinden schlägst. Lediglich der Ausritt ins Weltpolitische scheint mir etwas aufgesetzt, denn Tote "verrotten" auch ohne Kriege. Da gefällt mir das Spiegeln des Schreibtisches viel besser. ;)

LG

Perry

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Gast
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